Aktuelle Informationen
Herausgegeben vom "Thüringer Landesbetrieb für Arbeitsschutz
und technischen Verbraucherschutz"
Merkbl_Kleinfeuerwerk2011TMSFG.pdf
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erschienen in "Freies Wort" am 03.11.2011
Ehrung-Holger.pdf
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Bestellung von Steffen Ulbrich zum Gruppenführer am 02.09.2011.
Foto v. links: Holger Jacob (SBM), Jürgen Leipold (stellv. Bürgermeister), Steffen Ulbrich, René Leipold (stellv. SBM)
erschienen in "Freies Wort" am 18.08.2011
Schuller.pdf
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erschienen in Freies Wort am 14.06.2011
FWSON013R2113241.pdf
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Jahresrückblick 2010 der Einsatzabteilung
Im Jahr 2010 wurden die Kameraden der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Steinach extrem gefordert. Gegenüber dem Vorjahr, indem wir 58 Einsätze hatten, waren es 2010 - 112 Einsätze zu denen wir ausrücken mussten. Statistisch bedeutet dies alle 3 Tage einen Einsatz und eine Verdoppelung der Anzahl gegenüber 2009. Klassifiziert man die Einsätze, so waren es 18 Brandeinsätze, 28 Brandmeldeanlagenalarmierungen und 66 Hilfeleistungseinsätze. Die Steigerung der Einsatzzahl liegt zum einen daran, dass die Aufgaben der Feuerwehr stetig wachsen und zum anderen an der Vernetzung der Feuerwehren im Landkreis. So rücken wir nicht nur zu Einsätzen in Steinach und unserem Stützpunktbereich Oberland am Rennsteig aus, sondern auch nach Neuhaus am Rennweg, Goldisthal, Schalkau und Sonneberg. Dies ist die Reaktion auf schwindende Mitgliederzahlen in den Feuerwehren und die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte. Gerade tagsüber ist es oftmals schwierig die notwendige Anzahl an Einsatzkräften zu mobilisieren. Viele Kameraden arbeiten Schichten, sind im Außendienst tätig oder müssen eine lange Wegstrecke zur Arbeitsstätte zurücklegen.
Betrachtet man die Einsätze, so waren leider wieder schwere Verkehrsunfälle mit Personenschäden und Brandeinsätze dabei. Eine Aufstellung aller Einsätze, sowie Berichte und Fotos befinden sich im Internet unter www.feuerwehr-steinach-thueringen.de . Beispielhaft genannt seien hier die Dachstuhlbrände in der Talstraße sowie der Hallenbrand am 30.12. in Georgshütte. Gerade solche Einsätze bringen die ehrenamtlich tätigen Kameraden der Einsatzabteilung physisch wie auch psychisch an ihre Grenzen. Unsere Motivation, für diese oftmals lebensgefährlichen Aufgaben ist die Gewissheit, dass wir Gefahren professionell bekämpfen und damit den Menschen helfen können.
Viele Bürgerinnen und Bürger, wie auch zahlreiche Firmen der Stadt Steinach unterstützen uns. Dafür möchte sich die Einsatzabteilung recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt „Steigers Frischeladen“, die uns bei längeren Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Essen versorgen und der Schuller GmbH, die es uns ermöglicht ihr Betriebsgelände für Übungen und Ausbildungen zu nutzen.
Für 2011 haben wir uns vorgenommen, unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen von Lehrgängen und Ausbildungen weiter auszubauen um für jeden kommenden Einsatz gerüstet zu sein.
SBM Holger Jacob (l.) und KBI Mario Ambrosius bei der Übergabe
Weihnachtsgeschenk
Im Dezember 2010 konnten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Steinach über ein besonderes Weihnachtsgeschenk freuen. Anlässlich unserer Jahres-abschlussfeier am 17.12. überreichte unser Kreisbrandinspektor Mario Ambrosius eine Wärmebildkamera an die Feuerwehr Steinach. Diese Kamera hilft uns, gerade bei Brandeinsätzen noch effektiver zu arbeiten. Durch diese Technik ist es möglich Glutnester und Brandstellen schneller zu erkennen und zu bekämpfen. Dies minimiert nicht zuletzt den Sachschaden der durch Feuer und Löschwasser entsteht. Doch nicht nur bei Brandeinsätzen findet die Kamera Ihre Anwendung. Auch der Einsatz bei der Suche von Personen, im Gefahrguteinsatz oder beim Aufspüren von Leckagen ist möglich. Für uns bedeutet dies eine Verbesserung unserer Möglichkeiten und eine Erhöhung der Sicherheit für unsere Kameraden.
Information zu Brandmeldeanlagen
Sicher stellen sich viele Bürgerinnen und Bürger die Frage warum wir zu einer Vielzahl von Einsätzen im gesamten Landkreis ausrücken.
In vielen Betrieben, sozialen und öffentlichen Einrichtungen sind automatische Brandmeldeanlagen installiert. Diese dienen zur Erhöhung der Sicherheit und zur schnellen Alarmierung im Brandfall. Eine Vielzahl dieser Anlagen ist direkt mit der zentralen Leitstelle in Suhl verbunden. Im Alarmfall werden die benötigten Kräfte der Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit verständigt. Da es sich meist um große Objekte, wie z.B. das Krankenhaus, Altenheime oder Industriebetriebe handelt, werden mehrere Feuerwehren und Spezialtechnik alarmiert. In Steinach ist der Führungskraftwagen des Landkreises Sonneberg stationiert. Dieses Fahrzeug wird mit 3 Kameraden besetzt und unterstützt die Einsatzleitung vor Ort. Neben mehreren Funkanlagen sind Telefone, Fax und Computer auf diesem Fahrzeug vorhanden. Es rückt bei jedem Brandmeldeanlagenalarm im Landkreis Sonneberg aus. Brandmeldeanlagen sind mit sehr sensiblen Rauch- oder Temperatursensoren ausgerüstet, so dass es auch zu Alarmierungen kommen kann obwohl kein Brandfall vorliegt. Dies sind sogenannte Fehlalarmierungen. Auch Wartungs- oder Reparaturarbeiten wie z.B. Schweiß- oder Abrisstätigkeiten in der Nähe der Brandmelder können die Anlagen auslösen. Der Alarmierungsgrund ist erst nach Eintreffen der Feuerwehr feststellbar. Grundsätzlich gehen wir immer vom schlimmsten Fall aus. Deshalb müssen mehrere Feuerwehren anrücken. Zum Glück waren die bisherigen Einsätze meist Fehlalarmierungen, so dass wir bereits nach kurzer Zeit wieder Entwarnung geben konnten.
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Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass es auch bei vermeindlichen |
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| Kleinbränden, die selbst gelöscht werden, notwendig ist die Feuerwehr über die | ||||
| Notrufnummer 112 zu verständigen. | ||||
| Es kann der Fall sein, dass sich solche Brände auch in Zwischendecken und durch die | ||||
| Wärmeleitung auf andere Räume und Gebäudeteile übertragen können. Eine Feststellung | ||||
| kann mitunter erst nach Stunden möglich sein. Die Feuerwehr verfügt über Spezialtechnik | ||||
| (z.B. Wärmebildkamera) mit der eine Ausbreitung und somit eine Gefahr schnell erkannt | ||||
| werden kann. | ||||
| Nur wenn die Feuerwehr zeitnah verständigt wird ist eine schnelle Hilfe und somit | ||||
| eine Abwehr der Gefahr und eine Minimierung des Schadens möglich. | ||||

